Die 19. Sprockhöveler Radtourenfahrt am 1. September 2007

Der Wettergott war uns nach fünf sonnigen Radtourenfahrten in den letzten  Jahren diesmal anscheinend nicht wohlgesonnen. Die entsprechende Wettervorhersage und der starke Regen in den frühen Morgenstunden haben wohl viele Radsportfreunde von einer Anreise nach Sprockhövel abgehalten. Es hätte, was das Wetter betrifft , noch schlimmer  kommen können, nämlich Dauerregen wie vor einigen Wochen bei einer ähnlichen Veranstaltung in Gelsenkirchen. Dennoch nahmen 222 Fahrer/innen die ausgeschilderten Strecken bei anfänglich feuchten Straßen aber ohne Regentropfen in Angriff. Aber gegen Mittag mussten die Radler einen kräftigen Schauer über sich ergehen lassen. Nach einigen Stunden erreichten alle wohlbehalten das Ziel. Es waren keine Unfälle  z.B. Stürze oder größere Defekte zu beklagen.

Nach Auswertung der Mannschaftsmeldungen konnten wir folgendes Ergebnis veröffentlichen:

1.Platz mit 12 Teilnehmern / RSG Herne.

2. Platz mit 9 Teilnehmern / RSC Ruhr Süd Witten,

3. Platz mit 7 Teilnehmern / RSC Schwelm.

 

Ein Ereignis, das wohl einmalig in dieser Radsportdisziplin sein dürfte, war  bei den Fahrern und dem Veranstalter in aller Munde: Bei der 41 km-Tour war wegen der Neugestaltung der Streckenführung die Ruhr im Raum Witten Herbede  per Fähre zu überqueren. Gegen 11:30 Uhr erreichte uns telefonisch der Hilferuf einer Teilnehmerin: Sie saß mit vier weiteren Fahrern auf dem Fährschiff  HARDENSTEIN fest, das wegen eines technischen Defekts auf der Mitte des Flusses manövrierunfähig war. Man hatte auch den Anker geworfen, um nicht von der Strömung  zum Wehr getrieben zu werden. Daraufhin fuhr ein Vereinsmitglied unverzüglich zu der Unglücksstelle und informierte nachfolgende Fahrer, dabei schilderte  er auch eine entsprechende Umleitung aus. Die DLRG, die von der Schiffsbesatzung alarmiert worden war, hat dann zunächst die Fahrgäste ans rettende Ufer gebracht. Danach wurde die Fähre an den Liegeplatz geschleppt. Bis zu dieser Aktion mussten die Passagiere allerdings ca. 45 Minuten auf dem Fährschiff ausharren. Ursache der Havarie war eine flussabwärts treibende Plastikplane, die sich um die Schiffsschraube geschlungen hatte und diese blockierte. In mühevoller Handarbeit hat dann die Feuerwehr 2 Tage später das blockierende Teil entfernt.

Über die Teilnahme von ca. 30 Radsportlern, die per Bus mit Anhänger aus Enschede- Lonneker / Niederlanden angereist waren, haben wir uns besonders gefreut. Diese sind beim Surfen auf unsere Internetseite gestoßen und so auf die 19. Sprockhöveler RTF aufmerksam geworden.

 
Pressebericht vom 3 September.